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Wie in vielen anderen Bereichen auch
gibt es auch im Bereich des Goldankaufs nicht selten
Fälschungen. Dieses sogenannte "Autobahngold" ist für
Endkunden meist nur recht schwer zu erkennen.
Schmuckstücke, wie Armbänder und
Ringe, tragen zur Irreführung die Stempel 585 oder 750:
Wie lassen sich Fälschungen
erkennen?
Sie können selber wie folgt
feststellen, ob es sich um eine Fälschung handelt:
- Stempel, wie „Amerikaner“,
„Amerik.“, „Charnier“ oder „Union“ bezeichnen eine
Goldauflage (Vergoldung).
- Es ist gar kein Stempel
vorhanden und die schlechte Verarbeitung lässt Sie
stutzen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um
eine Goldfälschung handelt ist groß.
- Versuchen Sie abzuschätzen,
ob der Gegenstand nicht zu leicht ist. (Reines Gold
ist 19,3 mal so schwer wie Wasser.)
- Prüfen Sie das vermeintliche
Gold, indem Sie einen Magneten an den Gegenstand
halten, er darf nicht daran haften bleiben, denn es
gibt kein magnetisches Gold. Es handelt sich dann um
eine eisenhaltige Legierung mit einer Vergoldung
(Dies funktioniert natürlich nicht bei vergoldetem
Messing).
- Schmirgeln oder feilen Sie an
einer Stelle ein wenig. Wenn sich die Farbe des
Goldes stark ändert und rot oder grau sichtbar wird,
handelt es sich vermutlich um einen vergoldeten
Gegenstand.
- Auch wenn es sich absurd
anhört: Riechen Sie einmal an einem Gegenstand aus
Messing, Sie werden einen leichten eigentümlichen
Geruch wahr nehmen, der nur für Messing
charakteristisch ist. Gold stinkt nicht.
- Wenn Ihnen Gold auf der
Strasse oder auf einer Tankstelle oder Raststätte
vermeintlich günstig angeboten wird, lassen Sie
unbedingt die Finger davon.
- Meiden Sie “Schnäppchen” im
Urlaub und lassen Sie sich nichts erzählen.
Sie können auf diese Weise ohne
Prüfsäuren und ohne teure Analysegeräte echtes Gold von
Fälschungen mit ziemlicher Sicherheit unterscheiden.
Sollten sie Zweifel an der
Echtheit ihrer Stücke haben, nutzen sie unsere
unverbindliche
Materialprüfung.
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